Bürgervereinigung Schullwitz e.V. - Schullwitz
Bürgervereinigung Schullwitz e.V. - Schullwitz

Die Geschichte des Ortes

Hier finden Sie unsere kleine Zeittafel.

Weitere Informationen finden Sie in unsere Broschüre zu 625 Jahre Schullwitz oder auch bei Wikipedia.

1378    Erste urkundliche Erwähnung in einem Zinsregister
1499    Ein Lehnbrief beurkundet: Georg Karas zu Schönfeld kauft
            „das dorff Scholwitz mit Erbgerichte und rehejhagt“
1535    Für den Ort werden registriert: „24 Steuerzahler,
            34 Pflüge und 24 Sicheln...“
1539    Reformation im albertinischen Sachsen, Schullwitz
            (wie alle Hochlanddörfer) wird protestantisch dominiert
1543    Schullwitz gehört zum „Amt Schönfeld“
1547    Sachsen erhält Kurwürde und wird neu gegliedert, Schullwitz
            wird dem „Meißnerschen Kreis“ zugeordnet
1568    Georg von Crakow kauft „Amt Schönfeld“ mit Schullwitz
            Die weltlichen und kirchlichen Strukturen im „Hochland“ sind
            herausgebildet und haben im Wesentlichen Bestand
            16.-19. JH. Schullwitz ist im Besitz der wechselnden Herrschaften
            auf „Schönfeld“
1652    Die Bewohner von Schullwitz sind zu Handdiensten ins Vorwerk
            Ostra bei Dresden verpflichtet
1717    Gehört „das halbe dorff Scholwitz mit getrayte, zinsen,
            acker und handtagen ...“ zum Rittergut Helfenberg
1791    Erste Beurkundung eines „im Holtze gelegenen Steinbruchs“
1808    Für Schullwitz werden nachgewiesen:
            - eine neuerbaute Mühle (Joh. Christ. Walther)
            - ein Schänkgut (Georg Leutholt)
            - ein Haus und Schmiede (Joh. Gottfried Riehle)
1831    Staatsreform in Sachsen, Bauern können sich schrittweise
            aus der hohen Belastung (Grunddienstbarkeit, Naturalzinsen,
            Geldgefälle, Gesindezwang) freikaufen
1843    Schullwitz hat 356 Einwohner
1835    Einführung der „Elementarschule“ in Sachsen,
            Neugliederung der Schulbezirke
1837    Schullwitz wird eigener Schulbezirk, erhält eigene Schule
1839    Laut Zinsregister sind 30 Einwohner zu (hohen) Abgaben an
            Getreide und Futter verpflichtet, Schullwitz erlangt kommunale
            Eigenständigkeit, Männer wählen erste Gemeindevertretung

1856    Gerichtsbarkeit des Ortes geht an „Kammergut Schönfeld“,
            Schullwitz hat 429 Einwohner
1873    Verwaltungsseitig kommt Schullwitz zur „Amthauptmannschaft
            Dresden“
1878    Einweihung Schulneubau
1908    Anschluss an das Eisenbahnnetz
1914    Beginn des 1. Weltkrieges (Auf dem Denkmal am Schulteich
            wird der 10 Opfer gedacht)
1919    Die allgemeine und schulgeldfreie Volksschule wird wirksam
1923    Neue Gemeindeordnung in Sachsen,
            erster Bürgermeister des Ortes wird Otto Winkler
1933    Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, der gewählte
            Gemeinderat wird umgebildet
1939    Beginn 2. Weltkrieg
1945    Bodenreform: 10 Kleinbauern und 3 Siedler erhalten Land,
            3 Neubauernhöfe werden gegründet
1946    Paul Roch wird erster Bürgermeister nach dem 2. Weltkrieg,
            Schullwitz hat 625 Einwohner
1949    Mit Gründung der BRD und der DDR wird die Teilung
            Deutschlands staatlich vollzogen
1950    Das „Pillnitzer Elbgebirge“ (oder „Pillnitzer Elbplateau“) erhält
            den heutigen Namen „Schönfelder Hochland
1951    Stilllegung der Bahnstrecke Dürrröhrsdorf-Weißig
1961    In Schullwitz arbeiten die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften
            (LPG) „Karl Marx“, „Am Schullwitzbach“
            und „Vereinte Kraft“
1968    Schullwitz gründet mit 5 Orten Zweckverband,
            Schule erhält Anbau
1973    Konsumgaststätte „Am Triebenberg“ wird Kulturzentrum
1978    600-Jahrfeier des Ortes
1990    Wiedervereinigung Deutschlands
            Andreas Wohlfahrt wird (letzter) Bürgermeister
1992    Bildung der Agrikultur GmbH Schönfeld,
1994    Schullwitz wird Teil der Großgemeinde Schönfeld-Weißig
1995    1. Dorf- und Kinderfest,
            Kleinbuslinie „Hochlandexpress“ geht in Betrieb
1998    Festwoche 100 Jahre Schulgebäude
1999    Eingemeindung in die Landeshauptstadt Dresden

Aktuelles

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